Sonnenschutz im Gemüsegarten

Sonnenschutz für den Gemüsegarten mit Sonnensegel

Die Sommer werden heißer. 2019 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Unter intensiver Sonneneinstrahlung kann auch das Gemüse im Garten leiden, wenn es an Bäumen und Sträuchern als natürlicher Sonnenschutz fehlt. Zu intensive UV-Strahlung kann bei empfindlichen Gemüsepflanzen und Jungpflanzen Sonnenbrand verursachen, der sich bis zum Eingehen der Pflanze ausbreiten kann.

Sonnensegel als Sonnenschutz

Verstellbare Sonnensegel aus Markisengewebe von www.hofsaess-sonnenschutz.de sind als mobiler Sonnenschutz für den Garten optimal geeignet. Als Dreieck, Rechteck, Viereck oder Parallelogramm spenden Sonnensegel in individueller Größe Schatten, der mit dem Stand der Sonne wandert. Der Schattenspender wird mit Leinen, Haken, Stangen und Heringen verankert. Oft reicht auch schon eine Hauswand oder eine Regenrinne, um das Sonnensegel zu befestigen. Bunt gestreift oder einfarbig ist ein Sonnensegel ein sommerlicher Blickfang. Achten Sie beim Kauf auf eine wetterfeste Ausführung mit metallverstärkten Ösen Der Fachhandel unterscheidet zwischen wasserabweisenden, wasserfesten und wind- und wasserdurchlässigen Gewebequalitäten. Als verwendetes Material kommt robuster Markisenstoff aus Polyacryl mit hochwertig verarbeiteten Nähten zum Einsatz. Hochwertige Sonnensegel sind selbstreinigend und das dichte Gewebe ist mit einem hohen Sonnenschutzfaktor ausgestattet.

Welche Farbe für das Sonnensegel?

Dunkle Farben erwärmen sich bei Sonneneinstrahlung stärker als helle Farben. Das Prinzip lässt sich gut in einem schwarzen Auto testen. Deshalb sind Sonnensegel vorzugsweise in hellen Farben gehalten. Wer unter dem Sonnensegel von einem stetigen Luftzug profitieren kann, der kann auch eine dunklere Farbe auswählen.

Flexible Größen und Ausstattungen

Sonnensegel können überall installiert werden. Sie haben die Wahl, kleine und mittlere Sonnensegel bis 20 m² in der einfachen Ausführung als Gurtsegel zu nutzen, dessen Ecken einfach in die Spannschlösser eingehängt werden. Die hochwertigere Ausführung für Sonnensegel bis 40 m² punktet mit einem rundum verlaufenden Hohlsaum, bei dem ein Edelstahlseil für mehr Stabilität eingezogen ist. Das Edelstahlseil wird bei diesem Seilspannsonnensegel durch die Spannschlösser fest verspannt. Es sorgt für mehr Stabilität an den Seiten des Sonnensegels. Rondensegel sind für sehr große Sonnensegel bis zu 65 m² geeignet. Für die große Zugbelastung sind die Ecken mit Metall verstärkt. Auch individuelle Wunschgrößen und Ausstattungen sind machbar. Eine Sonderform ist das faltbare Sonnensegel, das sich durch eine Zugmechanik einfach öffnen und schließen lässt. Es spendet nur dann Schatten, wenn Sie es wünschen. So lässt sich der Gemüsegarten beispielsweise nur über die heiße Mittagszeit mit dem Sonnensegel beschatten.

Gemüse für den Schatten

Wollen Sie den Gemüsegarten ständig beschatten, sollten Sie sich von Tomaten, Zucchini und Gurken verabschieden, denn diese Gemüsepflanzen brauchen Licht und Sonne. Im Schatten gediehen dagegen Spinat, Radieschen, Kohlrabi, Erbsen und Mangold. Auch Brokkoli, Rote Beete, Blumenkohl und Salat fühlen sich im Schatten wohl und auch Bohnen und Wurzelgemüse lieben schattige Plätze. In einem beschatteten Kräutergarten fühlen sich Pfefferminze, Salbei, Basilikum, Lorbeer und Estragon wohl.

Gemüse und Beeren für den Halbschatten

Als Halbschatten gilt eine Sonnenscheindauer von mindestens drei Stunden am Tag. Der Halbschatten eignet sich zum Anbau von Johannisbeeren, Blaubeeren, Himbeeren und Sauerkirschen. Auch Dill, Waldmeister, Petersilie, Schnittlauch und Bärlauch gedeihen an einem halbschattigen Standort im Gemüsegarten.

Anbau und Pflege

Weil das Wachstum im Schatten schwächer als in der Sonne ist, brauchen Pflanzen im Schatten weniger Wasser und Dünger. Das Gießen sollte nach Bedarf erfolgen, denn Feuchtigkeit trocknet im Schatten langsamer ab. Denken Sie bei einem Gemüsegarten mit Sonnensegel daran, dass sich auch Schnecken im Schatten wohlfühlen und investieren Sie in eine Schneckenbarriere.